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Rentiere
05.12.2009 16:30:32

Rentiere


Das Tier, das wie kein anderes mit Winter, Kälte und Weihnachten in Verbindung gebracht wird.



Das Ren oder Rentier stammt aus der Familie der Hirsche und ist dabei die einzige Hirschart, bei der auch die Weibchen ein Geweih tragen. Sie zählen mit zu den am weitesten nördlich lebenden Großsäugern und bewohnen große Teile des nördlichen Nordamerikas und Eurasiens.


Um dem harten, arktschen Winter zu entgehn, unternehmen Rentiere, wo immer di möglich ist, große Wanderungen. Der bei desen jährlichen Wanderbewegungen zurückgelegte Weg beträgt nicht selten bis zu 5.000 Kilometer. Die Herden finden sich zu den jaheszeitlihcen Wanderungen zusammen und können dann gebietsweis mehrer 100.000 Tier umfassen; aus Alaska ist eine Herde mit 500.000 Tieren bekannt. Nach den Wanderungen lösen sich ie großen Herden in kleinere Verbände von 10 bis 100 Tiere auf.


Zur Paarungszeit im Oktober versuchen die Männchen, einen Harem um sich zu sammeln. Sie paaren sich mit so vielen Weibchen wie möglich. Die Geburt der Jungen erfolgt im Mai oder Juni. Das Jungtier kann bereits eine Stunde nach der Geburt selbst laufen. Durchschnittlich werden Rentiere etwa 12 bis 15 Jahre alt, gelegentlich aber auch mehr als 20 Jahre.


Rentiere sind vor allem Grasfresser; im Sommer nehmen sie aber fast jede pflanzliche Kost zu sich, die sie finden können. Im Winter sind die durch Schnee und Eis überwiegend auf Moose und Pilzen angewiesen.


Die natürlichen Feinde des Rens sind Wölfe, Luchse und Eisbären. Gesunde Tiere wissen sich allerdings diesen Feinden durch ihre Laufstärke zu entziehen.

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